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Kramp-Karrenbauer für härtere Gangart gegenüber Russland

Vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister hat sich die deutsche Ressortchefin Kramp-Karrenbauer im Streit mit Russland für eine härtere Gangart ausgesprochen.

Im Konflikt zwischen der Nato und Russland hat sich Bundesverteidigungsministerdarstellerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für eine härtere Gangart gegenüber Moskau ausgesprochen. Die Nato müsse angesichts zunehmender „Herausforderungen“ durch Russland „sehr deutlich machen“, dass sie auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei, sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag im Deutschlandfunk zu dem ersten physischen Treffen mit ihren Nato-Kollegen in Brüssel seit rund einem Jahr.

Niemand dürfe „auf die Idee“ kommen, Nato-Partner „anzugreifen“, betonte Kramp-Karrenbauer. Sie verwies dabei auf russische „Verletzungen des Luftraums über den baltischen Staaten, aber auch zunehmende Übergriffigkeiten rund um das Schwarze Meer“.

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte vor dem Nato-Treffen die Schwarzmeerregion besucht und Georgien und der Ukraine Unterstützung gegen „russische Aggression“ zugesagt.

EU nicht so handlungsfähig wie gewünscht

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte in Brüssel, die Allianz setze gegenüber Russland auf eine Mischung aus „glaubhafter Abschreckung“ und „Anstrengungen für einen sinnvollen Dialog“.

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