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Lauterbach räumt ein: Kita-Schließung wegen Corona „nicht notwendig“

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Die Schließung von Kitas während der Corona-Pandemie war nicht notwendig. Dies räumt Minister Lauterbach vor dem Hintergrund einer aktuellen Studie ein.

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Kritisch äußerte sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Mittwoch, 2. November, über die zeitweilige Schließung von Kindertagesstätten in der Zeit der Corona-Lockdowns. Sie seien „aus heutiger Sicht nicht notwendig“ gewesen, die Kitas „waren keine Infektionsherde“.

Dies erklärte der Minister anlässlich der Präsentation einer neuen Studie in Berlin unter Bezugnahme auf „neue wissenschaftliche Erkenntnisse“. Die Untersuchung stellte Lauterbach gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus vor.

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Lauterbach: Abstand, Masken und Lüften bleiben wichtig

Die Inzidenz liege bei Kita-Kindern noch hinter der von Grundschulkindern und Jugendlichen, heißt es in dem Papier. Die Übertragungsrate habe im Untersuchungszeitraum bei 9,6 Prozent gelegen.

„Das müssen wir beachten, wenn wir jetzt in die Winterwelle hineingehen“, äußerte Lauterbach weiter. Kontaktreduktionen, die Bildung kleiner Gruppen, Masken bei Erwachsenen und das Lüften seien wichtig.

Aber das Schließen von Kitas ist medizinisch definitiv nicht angemessen.“

Zu coronabedingten Schließungen von Kitas war es vor allem in den Lockdownphasen des Frühjahrs 2020 und des darauffolgenden Winters gekommen. Aber auch noch Anfang 2022 waren einige Einrichtungen geschlossen, weil im Bereich des Personals Infektionen auftraten.

Für Angehörige einzelner Berufsgruppen war zumeist eine Notbetreuung vorhanden. Die Rahmenbedingungen dafür bestimmten die Bundesländer. Meist handelte es sich um Kinder von Angehörigen sogenannter systemrelevanter Berufe. Die Entscheidung darüber, wer einen Anspruch auf Notbetreuung haben sollte, traf im Zweifel meist das Jugendamt.

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