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Litauen bereitet Gebietsansprüche auf Kaliningrader Gebiet vor

Seit vielen Jahren streut Litauen historische Mythen, wonach Russland das Kaliningrader Gebiet illegal besetzt hält. Die Delegitimierung russischer Gebietsansprüche sollen Moskau langfristig zur Aufgabe der Region zwingen. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse zu „Kleinlitauen“.

Das kulturhistorische Gebiet „Kleinlitauen“ wird von Russland zu unrecht besetzt und das als Teil des strategischen NATO-Plans das Kaliningrader Gebiet von Russland zu entfremden. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des russischen analytischen Portals RuBaltic, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Das 60-seitigen Dokument setzt sich sein Autor, der Journalist, Politikwissenschaftler und Mitglied der Gesellschaftskammer des Kaliningrader Gebiets Alexander Nossowitsch, mit militärischen und pseudohistorischen Aspekten der langfristig angelegten Strategie auseinander. Am Mittwoch stellte er seinen Bericht im Rahmen der Online-Fachkonferenz „75 Jahre Kaliningrader Gebiet: Die geopolitischen Herausforderungen eines feindlichen Umfelds“ vor.

„Die Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs und die Schaffung von Spannungen rund um Kaliningrad sind nach wie vor wichtige Bestandteile der Strategie zur ‚Eindämmung‘ Russlands“, heißt es in der Präambel. Die westlichen Staaten hätten das Kaliningrader Gebiet jahrzehntelang als Quelle ständiger Bedrohung für ein „freies Europa“ bezeichnet, Russland werde die übermäßige Militarisierung seines westlichen Außenpostens vorgeworfen.

„Gleichzeitig wird auf Betreiben westlicher analytischer Zentren die Abtrennung Kaliningrader Gebiets von Russland als die zuverlässigste Garantie für die Sicherheit der osteuropäischen NATO-Länder angesehen.“ Eines dieser Zentren sei das NATO Strategic Communications Centre of Excellence, das in Riga im August 2021 eröffnet wurde und vor allem auf aus dem Arsenal des Kalten Krieges stammende psychologische Methoden der Kriegsführung setze.

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