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Liveticker zum Ukraine-Krieg: Selenskij stellt polnischen Bürgern Sonderstatus in Aussicht

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Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.

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14:56 Uhr

Wladimir Selenskij stellt vereinfachten Grenzverkehr zwischen Polen und Ukraine in Aussicht

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach der Rede seines polnischen Amtskollegen Andrzej Duda vor dem ukrainischen Parlament einen Gesetzentwurf angekündigt, der den polnischen Bürgern einen Sonderstatus gewähren soll.

Der Politiker begründete sein Vorhaben mit einem ähnlichen Gesetz in Polen, das den ukrainischen Flüchtlingen zahlreiche Rechte in dem EU-Land erteilt hatte.

„Dieser Schritt wird nicht einseitig bleiben. In naher Zukunft werde ich der Werchowna Rada der Ukraine einen ähnlichen Gesetzentwurf vorlegen.“

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Darüber hinaus stellte Selenskij ein bilaterales Abkommen über den vereinfachten Grenzverkehr mit Polen in Aussicht.

Der Politiker verwies auf die Verwandtschaft der beiden Völker, die vor dem Hintergrund des Krieges noch enger geworden sei.

„Zwischen uns soll es keine Grenzen geben. Zwischen dem ukrainischen und dem polnischen Volk gibt es schon seit langem keine mentalen Barrieren.“

Zunächst werde es ein bilaterales Abkommen über die gemeinsame Grenz- und Zollkontrolle geben. Nach dem Beitritt der Ukraine zur EU werde es nur eine rein formelle Grenze geben. Selenskij zeigte sich zuversichtlich, dass alle nötigen Entscheidungen in Bezug auf eine vollwertige EU-Mitgliedschaft der Ukraine dank der mehrjährigen Unterstützung Polens getroffen würden. Nach Ansicht des Staatschefs habe Russland mit seinem Angriff dazu beigetragen, dass Kiew und Warschau ihre Streitigkeiten über die gemeinsame Vergangenheit vergessen hätten.

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