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Magnesiummangel erhöht das Diabetesrisiko

Der Mineralstoff Magnesium ist ein wahres Kraftpaket und leistet ganz schön viel in unserem Körper – auch im Hinblick auf den Blutzucker. Hier erklären wir dir, inwiefern Magnesium eigentlich mit der Vorbeugung und Therapie von Diabetes zusammenhängt und warum es für Diabetiker so wichtig ist, einen Magnesiummangel auszugleichen.

 

Schon gewusst? Tatsächlich leiden in der Bundesrepublik aktuell rund 6,7 Millionen Menschen an Diabetes.1 Eine erschreckende Zahl, deren Tendenz sogar steigend ist. Die sogenannte Zuckerkrankheit ist auf dem besten Weg, eine Volkskrankheit zu werden, weswegen Vorbeugung unheimlich wichtig und eben auch möglich ist. Und an dieser Stelle kommt neben bekannten Maßnahmen wie ausreichend körperlicher Bewegung und Abbau von Übergewicht auch Magnesium ins Spiel.

 

Magnesium – ein lebensnotwendiger Mineralstoff

Es ist ein Geben und Nehmen: Unser Körper lässt uns funktionieren und auf Hochtouren laufen, dafür braucht er aber auch bestimmte Nährstoffe – wie den lebensnotwendigen Mineralstoff Magnesium. Kleiner Exkurs gefällig? Magnesium hat im menschlichen Organismus nicht nur einen, sondern gleich mehrere wichtige Jobs. Es ist nämlich “mal eben” an rund 600 Stoffwechselprozessen beteiligt, ermöglicht unter anderem eine reibungslose Reizübertragung zwischen Nerv und Muskel und spielt eine wichtige Rolle beim Knochenaufbau.

Auch interessant zu wissen: Je mehr der Körper leistet – zum Beispiel beim Sport –, desto mehr Magnesium benötigt er. Weil eben jeder energieabhängige Prozess auf den Mineralstoff angewiesen ist. Aber was hat das Ganze nun mit Diabetes zu tun? Neben seinen vielen anderen Aufgaben im Organismus wird Magnesium für die Wirkung von Insulin benötigt, das wiederum den Blutzuckerspiegel reguliert. Deshalb sollten Diabetiker auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr achten. Bei einem Mangel an Magnesium ist daher die Blutzuckerregulation beeinträchtigt.

 

Wichtig ist auch ein gesundes Trinkwasser.

 

Magnesiummangel erhöht das Diabetesrisiko

Man kann sich das wie einen Dominoeffekt vorstellen, denn wenn es an diesem Mineralstoff fehlt, kommt es zu einer Insulinresistenz. In der Folge reagieren Zellen schwächer auf Insulin und nehmen weniger Zucker auf.2 Dementsprechend ist es nicht nur aufgrund von anderen Prozessen im Körper, sondern besonders im Hinblick auf einen gesunden Zuckerstoffwechsel superwichtig, auf eine ausreichende Versorgung von Magnesium zu achten – da ein Mangel das Diabetesrisiko erhöhen kann.3,4,5,6 Unter Diabetikern sollen rund 77 Prozent von einem Magnesiummangel betroffen sein.7,8

Doch was ist eigentlich ausreichend? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat hierfür Richtwerte erstellt. Je nach Geschlecht und Alter wird Erwachsenen im Schnitt eine Magnesiumzufuhr von 300 bis 400 Milligramm täglich über die Nahrung empfohlen.Grundsätzlich stecken Mineralstoffe in verschiedenen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln, speziell Magnesium in pflanzlichen wie Bohnen, Erbsen und Vollkornprodukten. Sowohl einseitige Ernährungsweisen als auch veränderte Anbau- und Düngungsmethoden sowie Lebensmittelbearbeitungsprozesse begünstigen unter anderem einen Mangel.

 

Magnesium liefert organische Magnesiumverbindungen mit einer guten Bioverfügbarkeit. Der Körper kann den Wirkstoff also sehr gut aufnehmen. Magnesium gibt es in unterschiedlichen Dosierungen und Darreichungsformen, darunter Dragées, Konzentrat oder BrausetablettenDamit kann man neben einer ausgewogenen Ernährung für eine optimale Versorgung mit ausreichend Vitalstoffen sorgen. Denn: Damit lässt sich ein Magnesiummangel gezielt behandeln.10 Durch die Behandlung eines Magnesiummangels lässt sich bei Diabetikern eine Verbesserung der Insulinresistenz und eine Verminderung des Nüchterblutzuckers unterstützen.

Deswegen ist es sehr bedeutend, sich mit seinem Körper auseinanderzusetzen – und zu handeln, wenn es an bestimmten Stellen an etwas mangeln sollte. Und in Hinblick auf Magnesium ist es eine tolle und simple Möglichkeit, um wieder für Balance zu sorgen.