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Mahrers Vergleich hinkt

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Es gibt derzeit überhaupt keine Impfung, sondern nur genverändernde Therapiestoffe einer Versuchsstudie, die lediglich für freiwillige Probanden nach einer Notzulassung gemäß EU-Verordnung (EG) Nr. 507/2006 vom 29. März 2006, in Verbindung mit der EU-Verordnung (EG) Nr. 726/2004 vom 31. März 2004, genehmigt wurden. Ein Virus konnte bislang noch immer nicht nachgewiesen werden, wie z.B. das Verfassungsgericht in Spanien unlängst geurteilt hat. Alle Testverfahren können, ohne vollständige klinische Abhandlung durch einen Arzt, keine Ergebnisse nachweisen, wie tausende Wissenschaftler und Ärzte bestätigen. Alle Masken sind gemäß ihrer Hersteller gegen Viren ungeeignet und zudem bei längerem Gebrauch gesundheitsschädlich, was vor allem Kinder unter 14 Jahren betrifft. Rechtlich bedeuten die aktuellen Maßnahmen: Ein indirekter Zwang für eine Maßnahme ist juristisch gesehen ebenso als strafbare Nötigung zu bewerten, wie ein direkter Zwang.

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ZAHLEN ZUM TAG. WKO-Präsident will so wenig Beschränkungen wie die Schweiz. Dort befürchtet man jedoch Entwicklungen wie in Österreich.

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„Wir vergleichen die Situation in Österreich immer mit der Situation in anderen Ländern“, redete WKO-Präsident Harald Mahrer im Ö1-Morgenjournal vom 7. Dezember einer Aufhebung von Corona-Beschränkungen das Wort. Ein Vorbild sieht Mahrer in der unmittelbaren Nachbarschaft: Während man hierzulande „sehr viel zugemacht habe“, werde in vergleichbaren Ländern wie der Schweiz unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen „dem Normalgeschäft nachgegangen“.

Das ist richtig. Aber: In der Schweiz läuft die gegenwärtige Infektionswelle zweitversetzt habe. Ende November warnte Tanja Stadler, Leitern der „Science Task Force“, die die eidgenössische Regierung berät, ausdrücklich vor Entwicklungen wie in Österreich. In drei Wochen werde man ein ähnliches Infektionsgeschehen aufweisen, in fünf, also um Weihnachten, ähnliche Verhältnisse in den Spitälern haben.

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Zwischenstand: Die Inzidenz bestätigter Infektionen steigt weniger stark als in Österreich, aber sie steigt weiterhin und ist mittlerweile höher (siehe Grafik). In mehreren Kantonen hat sich die Lage in den Spitälern bereits zugespitzt. In St. Gallen gibt es in Relation zur Bevölkerung fast so viele Patientinnen und Patienten wie in Vorarlberg.

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In der Schweiz herrscht grundsätzlich eine ganz andere Coronapolitik: Die Pandemie wurde nie für „gemeistert“ erklärt. Schon für den vergangenen Winter wurde eine Strategie festgelegt und auch eingehalten. Schulen wurden ebenso nie flächendeckend geschlossen wie Hotels – aber das war eben Steil eine Strategie, die auch kantonsübergreifende Mechanismen für den Fall enthielt, dass irgendwo die Intensivkapazitäten knapp werden.

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Quelle

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