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Media Tenor: Deutsche Leitmedien berichten einförmig – Image deutlich schlechter

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Eine Studie von Media Tenor im Auftrag der CDU bescheinigt ARD, ZDF und RTL eine uniforme Berichterstattung. Das Image der Leitmedien trübe sich ein.

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Quantitativ betrachtet ist Deutschland von einem hohen Maß an Medienvielfalt gekennzeichnet. Die Anzahl der regelmäßig erscheinenden Printtitel bewegte sich schon Ende der 2000er-Jahre auf die 7.000 zu. Es gibt 18 Nachrichtenagenturen, mehr als 300 Rundfunkanbieter und an die 150 Fernsehsender. Zweifel gibt es jedoch an der qualitativen Medienvielfalt – und die jüngst veröffentlichte Studie zur Informationsqualität von Media Tenor stellt vor allem Leitmedien kein gutes Zeugnis aus.

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Starke Medienkonzentration steht Vielfalt der Produkte gegenüber

Der den Zahlen nach großen Medienvielfalt in Deutschland steht beispielsweise ein hoher Marktanteil einiger weniger Großverlage gegenüber. Außerdem ist die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Sektors erheblich. Im Jahr 2021 belief sich der über den Rundfunkbeitrag eingezogene Etat von ARD, ZDF und Deutschlandradio auf 8,4 Milliarden Euro.

Der Umsatz von RTL Deutschland im selben Jahr summierte sich auf 2,425 Milliarden, jener der Axel Springer SE im Jahr 2019 auf 3,1 Milliarden Euro. Allerdings ist deren Marktanteil im Bereich TV weniger stark ausgeprägt.

Die von der CDU in Auftrag gegebene Studie von Media Tenor zur Informationsqualität, über die „Die Welt“ berichtet, untersuchte vor allem vier Leitmedien. ARD, ZDF und RTL stellen die führenden Medien im Bereich Hörfunk und Fernsehen dar. Dazu kam noch der Komplex aus Deutschlandfunk und Deutscher Welle. Der Deutschlandfunk unterhält nationale Hörfunkprogramme des Deutschlandradios, die Deutsche Welle ist ein aus Steuermitteln finanzierter staatlicher Auslandssender.

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