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Mittelständler-Bundesverband: 1,4 Millionen Firmen durch unbezahlbare Energiepreise bedroht

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Die Katastrophenmeldungen kommen jetzt nicht mehr im Wochenrhythmus, sondern täglich – ein Zeichen dafür, daß die Krise Fahrt aufnimmt. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) warnt jetzt angesichts stark steigender Energiekosten vor einem regelrechten Pleite-Tsunami.

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Der Bundesgeschäftsführer des Verbands, Markus Jerger, ließ das „Handelsblatt“ wissen: „Eine Insolvenzwelle unter kleinen und mittleren Unternehmen ist ein Szenario, mit dem wir mittlerweile rechnen müssen. Viele Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand und wissen schon jetzt nicht mehr, wie sie die höheren Kosten bewältigen sollen.“

Nach einer aktuellen Umfrage seines Verbands stellen für vier von zehn Unternehmen die stark steigenden Energiepreise eine existenzielle Bedrohung dar. „Wenn man die Zahlen deutschlandweit hochrechnen würde, wären das bei 3,5 Millionen existierenden Unternehmen in Deutschland 1,4 Millionen bedrohte Unternehmen“, sagte Jerger. „Das zeigt, welches Ausmaß die aktuelle Krise hat.“

Dabei geht die Zahl der Firmenpleiten schon jetzt rasant nach oben. Laut dem Statistischen Bundesamt meldeten im August stattliche 6,6 Prozent mehr Unternehmen Insolvenz an als im Juli.

Hoffnungssignale gibt es bei alledem nicht, im Gegenteil: das Münchner ifo-Institut geht von einer weiterhin hohen Inflation von bis zu elf Prozent aus. Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo-Konjunkturforschung, ist sich sicher: die Wirtschaft schrumpft bereits – „wir gehen in eine Winter-Rezession.“

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Quelle 

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