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Nahrungsmittelkrise: Wir stehen erst am Anfang

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Es ist wohl unbestreitbar, dass wir uns an einem Wendepunkt der Menschheitsgeschichte befinden.

Steigende Düngemittelpreise, manipulierte Wetterbedingungen, eine Plandemie, der gewollte Krieg in der Ukraine oder weltweite Probleme bei den Lieferketten und zunehmend bei der Lebensmittelversorgung.

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Eine Gemengelage, die sich selbst kritische Geister nicht hätten vorstellen können. Insbesondere das Thema Nahrungsmittelknappheit gewinnt neben der bewusst herbei geführten Energiekrise immer mehr an Bedeutung. Eigentlich würden wir ein Spitzenjahr bei der landwirtschaftliche Produktion in den Vereinigten Staaten und Europa im Jahr 2022 benötigen – aber das wird nicht eintreten. Eine noch nie dagewesene Dürre – wobei hier meinerseits anzumerken ist, dass ich nicht von einem natürlichen Geschehen ausgehe; ich empfehle dazu die zahlreichen Artikel unseres Gastautors Enkidu Gilgamesh zu Klimakontrolle, Klimawandel, Geoengineering, Wasserraub, der diese Entwicklung seit Jahren vorhersagte – verheert die Ernten auf der gesamten Nordhalbkugel. Viele Menschen beschweren sich bereits jetzt darüber, wie hoch die Lebensmittelpreise derzeit sind, aber wenn nicht irgendein Wunder geschieht, wird die landwirtschaftliche Produktion sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, und das wird sehr ernste Auswirkungen auf das Jahr 2023 haben. Sprich weiter explodierende Preise und eine weltweite Nahrungsmittelknappheit.
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Aber gehen wir zunächst darauf ein, was sich in Europa abzuzeichnen beginnt:
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Nach Angaben von CNN geht man aktuell davon aus, dass die Landwirte in Italien “bis zu 80% ihrer Ernte (up to 80% of their harvest)” verloren haben, weil die Dürre so extrem ist:

In Italien haben die Landwirte in einigen Teilen des Landes in diesem Jahr bis zu 80% ihrer Ernte verloren, wie der Landwirtschaftsverband Coldretti am Donnerstag mitteilte.
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Wie werden diese Landwirte überleben (können)?
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Viele Landwirte in Frankreich müssen ähnliche Verluste hinnehmen, weil es nur einen Bruchteil der üblichen Niederschläge gegeben hat:

In Frankreich, wo eine intensive Dürre den Landwirten zu schaffen macht und zu weitreichenden Einschränkungen der Süßwassernutzung geführt hat, fielen im vergangenen Monat nur 9,7 Millimeter Regen, so Meteo France.
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Das waren 84 Prozent weniger als im Juli zwischen 1991 und 2022, und damit war es der trockenste Monat seit März 1961, fügte die Agentur hinzu.
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Große Ernteausfälle in Frankreich wären eine sehr ernsthaftes Problem, denn Frankreich ist normalerweise “der viertgrößte Weizenexporteur” der ganzen Welt:

Frankreich ist der viertgrößte Weizenexporteur und gehört zu den fünf größten Maisexporteuren der Welt. Dürrebedingte Missernten könnten die Getreidelieferungen weiter unter Druck setzen, nachdem Russlands Einmarsch in der Ukraine weltweit für Erschütterungen gesorgt hat.

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Auch in Deutschland ist die Lage äußerst dramatisch. Es wird berichtet, dass die Lage immer bedrohlicher wird, da einige Abschnitte des Rheins auf einen gefährlich niedrigen Pegelstand gesunken sind:

Deutschlands wichtigster Fluss trocknet aus, während Europa unter einer Dürre leidet, die sich zur schlimmsten seit 500 Jahren entwickeln könnte, und in Frankreich wieder verheerende Waldbrände wüten.
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Der Wasserstand des Rheins – über den 80 Prozent aller in Deutschland auf dem Wasserweg transportierten Güter von den industriellen Kerngebieten bis zu den niederländischen Häfen befördert werden – ist inzwischen so niedrig, dass er im Laufe dieser Woche für Lastkähne unpassierbar werden könnte, was die lebenswichtigen Öl- und Kohlevorräte bedroht, auf die das Land angewiesen ist, da Russland den Gashahn zudreht.
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Aber auch die USA haben im Westen des Landes mit einer schweren Dürre zu kämpfen. Nach Angaben des U.S. Drought Monitor ist derzeit etwa die Hälfte des Landes von einer Dürre betroffen, und man sagt, dass die anhaltende Megadürre im Südwesten die schlimmste seit 1.200 Jahren ist. Besonders schlimm ist die Lage in Texas. Man kann es kaum glauben, aber in Dallas hat es zwei Monate lang überhaupt nicht geregnet.
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Die Tageshöchsttemperaturen in Dallas liegen seit drei Wochen bei 95 Grad [Fahrenheit] oder mehr, viel heißer als normal für diese Jahreszeit. Die Region Dallas-Fort Worth hat sogar noch mehr Probleme mit einer extremen Dürre, die bis zum 17. Mai zurückreicht. Hundert Prozent von Dallas County befinden sich in einer extremen Dürre, während 21 Prozent des gesamten Bundesstaates von einer außergewöhnlichen Dürre betroffen sind – der intensivsten Kategorie der Dürre -, so der U.S. Drought Monitor.

Eine 67-tägige Periode ohne messbaren Regen ging in Dallas am Mittwoch zu Ende, als 0,41 Inch Regen fielen. Dies war die zweitlängste Trockenperiode am Flughafen Dallas-Fort Worth. Der bisherige Rekord lag bei 85 aufeinanderfolgenden Tagen, die sich über einen Großteil des Sommers 2000 erstreckten.

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Der Mangel an Regen ist für die riesige Agrarindustrie des Bundesstaates eine Katastrophe. In Texas gibt es 247.000 Farmen und Ranches, und fast alle von ihnen haben massive Problem:

Die Dürre, die die texanische Agrarindustrie bedrängt – die für 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Bundesstaates verantwortlich ist – bringt die Landwirte und Viehzüchter an den Rand ihrer Existenz. Die 247.000 Farmen und Ranches des Bundesstaates, die 127 Millionen Hektar Land bewirtschaften, hatten seit 2017 kein ganzes Jahr Regen mehr. Fast 24 Millionen Einwohner von Texas leben in Gebieten, die von der Dürre betroffen sind.
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Am ersten August war weniger als 1 Prozent des Bundesstaates nicht von einer Dürre oder ungewöhnlichen Trockenheit betroffen.
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Derzeit ist es in Texas so trocken, dass viele Viehzüchter gezwungen sind, ihre Herden “in Panik (panic sell)” zu verkaufen. Auch andere Staaten im Südwesten der USA sind von der Dürre extrem betroffen. In Utah wird der Große Salzsee aufgrund der unerbittlichen Trockenheit immer kleiner:

Die warme, trockene Wüste im Westen hatte ihren Anteil an der Sommerhitze. Der internationale Flughafen von Salt Lake City verzeichnete am 28. Juli einen Höchstwert von 100 Grad, was den 16. Tag in diesem Monat mit dreistelligen Temperaturen markiert und den bisherigen Rekord von 15 im Juli 1960 bricht. Im vergangenen Monat hat die Stadt laut NOAA-Wetterdaten mit 107 Grad zum vierten Mal den Rekord für die wärmste aufgezeichnete Temperatur erreicht. Die anderen Gelegenheiten, bei denen das Quecksilber in Salt Lake City auf 107 Grad stieg, waren im Juni 2021, Juli 2002 und Juli 1960. Die Aufzeichnungen begannen dort im Jahr 1874.
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Die intensive Hitze hat die Einwohner Utahs nicht nur zum Schwitzen gebracht, sondern auch die anhaltende Megadürre verstärkt, die zum schlechten Zustand des Großen Salzsees beigetragen hat. Zwischen Juli 2021 und 2022 ist der durchschnittliche tägliche Wasserstand des Sees um etwa einen Fuß gesunken, ein historischer Tiefstand, und es wird erwartet, dass er noch weiter sinken wird.
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In der Geschichte hat es immer wieder Dürreperioden gegeben, aber in der Neuzeit haben wir noch nie erlebt, dass die Vereinigten Staaten und Europa gleichzeitig über einen so langen Zeitraum von einer so schweren Dürre betroffen waren. Welche Rolle hier die – nach offizieller Lesart – Verschwörungstheorie Geoengineering spielt, mag sich jeder Leser selbst bewusst machen. Mit einem Mensch gemachten Klimawandel hat es aus meiner Sicht nur dahingehend etwas zu tun, dass der Mensch über Solar Radiation Management und Co. tatsächlich das Wetter (und nicht das Klima) manipuliert.
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Seit Jahren gibt es Stimmen, die davor warnen, dass wir uns auf eine Zeit zubewegen, in der weltweite Hungersnöte zur Regel werden, und weit verbreitete Ernteausfälle in der gesamten westlichen Welt in diesem Jahr würden diesen Prozess erheblich beschleunigen. Man sagt uns, dass alle 11 Sekunden ein Kind an Unterernährung stirbt. Aber mit der bevorstehende Nahrungsmittelkrise wird der Hunger in der Welt noch viel, viel schlimmer werden als jetzt.
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Bereiten Sie sich bestmöglichst darauf vor.

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Quelle

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