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„Nur mal so“ – SPD-Außenpolitiker Roth bezichtigt Russland der Verschleppung von Kindern

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun.

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Der SPD-Abgeordnete Michael Roth hat beim Twittern tief in die Kiste der antirussischen Klischees gegriffen. Die 280 Zeichen seiner Mitteilung nutzte Roth, um mit den Begriffen „Schnellverfahren“, „Verschleppen“ und „Russifizieren“ überwunden geglaubten historischen Jargon wiederzubeleben.

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Michael Roth, der frühere bundesdeutsche „Staatsminister für Europa“ und jetzige Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, war sich in einem Tweet am vergangenen Freitag nicht zu schade, ganz beiläufig – „nur mal so“ – drei, vier der gängigsten antirussischen Klischees aufzuwärmen. Dabei bezog er sich auf das seit dem Frühjahr 2019 vereinfachte Verfahren für Bewohner des Donbass, die russische Staatsbürgerschaft und damit wieder international anerkannte Reisepässe erhalten zu können.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und jetzige Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses behauptete, Russland würde „Fakten schaffen“. Allein dies soll schon nach egoistischem, regelwidrigem, gegen die berechtigten Interessen anderer gerichtetem Verhalten klingen, das womöglich auch noch mit gewalttätigen Methoden durchgesetzt würde. Kein Wort dagegen über die Ukraine, die tatsächlich seit Jahren Fakten geschaffen hatte – indem große Gruppen in der ukrainischen Gesellschaft diskriminiert wurden, nicht zuletzt deren russischsprachiger Teil.
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Tatsächlich bezog sich Roth auf die vereinfachten Verfahren, nach denen die geplagten Bewohner des Donbass einen russischen Pass beantragen können. Dafür verwendete er den irreführenden Begriff „Schnellverfahren“, was eher an beschleunigte Gerichtsprozesse, etwa vor einem Kriegsgericht, denken lässt – die standrechtlich folgende Exekution womöglich eingeschlossen.

Nachdem er solchermaßen seine Twitter-Gemeinde auf Nachrichten über robustes russisches Vorgehen eingestimmt hatte, behauptete Roth schließlich, Russland habe „über 200.000 Kinder“ aus dem Donbass nach Russland „verschleppt“. Damit liegt er ganz auf der Linie der „grünen“ Außenministerin, die – ebenso wie er – glaubte, dass bestimmt keine Frauen und Kinder freiwillig aus dem Donbass nach Russland evakuiert werden wollten.

Welche Assoziationsketten sollen beim Leser aktiviert werden, woran appelliert der frühere Parlamentarische Staatssekretär damit? Wider besseres Wissen erwähnt er nicht, dass in den vergangenen Monaten tatsächlich Tausende von Kindern, aber auch Frauen und alte Menschen freiwillig aus den Donbass-Volksrepubliken nach Russland evakuiert werden wollten. Sie haben ihre Wohnstätten – soweit noch nicht zerbombt –  und ihre ukrainische Heimatregion verlassen, weil die Kiewer Truppen bereits vor dem 24. Februar den Beschuss der Wohngebiete in den abtrünnigen Republiken wieder einmal verschärft hatten. Bei Roth findet sich auch kein Wort von den Angriffen der Kiewer Truppen auf zivile Ziele in den Volksrepubliken, durch die über die Jahre zuvor seit 2014 annähernd 14.000 Menschen das Leben genommen wurde, drei Viertel davon auf der Seite der unabhängigen Republiken. Die evakuierten Donbass-Bewohner konnten so ihr Leben und die Gesundheit retten, noch bevor die militärische Operation Russlands in der Ukraine begann. In Russland befinden sie sich seither in Sicherheit, und von „Verschleppung“ kann nun dabei gar keine Rede sein.

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Bleibt noch das vierte Klischee, an das Roth meinte, appellieren zu müssen:

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das von der zwangsweisen „Russifizierung“. Das klingt danach, als ob Moskau kleine ukrainische Kinder ihren Eltern wegnehmen würde, um sie in ein Umerziehungslager zu stecken. Dort würden sie dann wohl zwangsweise Russisch lernen müssen. Wie soll man sich das konkret vorstellen? Kommt dann dazu etwa noch ein russischer Staatsbürgerkundeunterricht im Kinderlager und schließlich eine Gesinnungsprüfung, bevor die jungen Neu-Russen ihren neuen Pass bekommen dürfen? Erstens sprechen die Kinder und Jugendlichen im Donbass, ganz wie ihre Eltern, ohnehin ganz überwiegend Russisch – und zweitens beantragen die Erwachsenen, ob noch im Donbass oder im russischen Exil, ganz freiwillig die russische Staatbürgerschaft, auch für ihre Kinder. Aber Fakten stören ja nur – und die braucht ein deutscher Außenpolitiker, wenn es um Russland geht, wohl weder zu kennen noch zu nennen.

Und doch blieben Roths antirussische Parolen nicht unwidersprochen.

Sollte Roth seinen Tweet wider Erwarten korrigieren wollen, bliebe ihm nur, ihn besser gleich ganz zu löschen. Doch dann müsste dieser ehemals humanitären Zivildienst leistende Abgeordnete ja auf seine „zeitgemäße“ antirussische Stimmungsmache verzichten.

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Quelle: russische Nachrichten

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