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OPEC+ weist Forderungen der USA nach Beschleunigung der Ölproduktion zurück

Die Mitglieder der OPEC+ einigten sich am Donnerstag auf die Förderung weiterer 400.000 Barrel pro Tag ab Dezember. Der Ruf nach einer höheren Fördermenge kam aus den USA. Berichten zufolge verwiesen OPEC-Quellen auf die Möglichkeit, die USA könne ihre Ölproduktion selbst erhöhen.

Das Weiße Haus erklärte, Washington werde alle zur Verfügung stehenden Instrumente in Betracht ziehen, um den Zugang zu bezahlbarer Energie zu gewährleisten. Während der COVID-19-Pandemie mussten alle Ölproduzenten Einkommenseinbußen hinnehmen. Mit der Erholung der Weltwirtschaft hat die Nachfrage wieder an Fahrt aufgenommen. Der Weltmarktpreis für Rohöl der Nordseesorte Brent war zwischenzeitlich auf ein Dreijahreshoch von 86,70 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) gestiegen, gab aber vor den Beratungen der Förderländer wieder nach und sank am Donnerstagmorgen auf 81,63 US-Dollar.

Der führende OPEC-Produzent Saudi-Arabien hat Forderungen der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Verbündeten (OPEC+) nach einer schnelleren Erhöhung des Ölangebots mit Verweis auf den wirtschaftlichen Gegenwind zurückgewiesen. Die Nachrichtenagentur Reuters gab Äußerungen ungenannter Quellen der OPEC+ wieder, die Vereinigten Staaten hätten genügend Kapazitäten, um die Produktion selbst zu erhöhen, wenn sie annehmen, die Weltwirtschaft benötige mehr Energie.

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