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Patientenschützer fordern Anrecht auf Gratis-Prüfung der Corona-Immunität

Die neuesten Entwicklungen im Überblick rund um die Corona-Maßnahmen, -Politik und -Impfung/Gentherapie.

9:40 Uhr: Patientenschützer fordern Anrecht auf Gratis-Prüfung der Corona-Immunität

Patientenschützer fordern ein Anrecht der Bürger auf kostenlose medizinische Kontrolle ihrer Immunität gegen das Virus. „Ein gesetzlicher Anspruch für alle Versicherten zur Überprüfung des Immunstatus ist überfällig“, sagte der Vorstand der BRD Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag.

Derzeit würden die dafür notwendige Blutuntersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen, kritisierte er. Darüber hinaus bemängelte Brysch das derzeitige Fehlen medizinischer Grenzwerte, „ab wann eine dritte Impfung/Gentherapie notwendig ist“.

In der Debatte um eine Impf/Gentherapiepflicht für Pflegekräfte sprach sich Brysch erneut gegen eine solche Maßnahme aus. Grund sei, „dass sich auch Geimpfte/Gentherapierte und Genesene mit Corona infizieren und das Virus unbemerkt an die Pflegebedürftigen weitergeben“ könnten.

Daher brauche es vielmehr eine bundesweit geltende tägliche Testpflicht für Personal und Besucher in den Pflegeheimen. Zwei Tests pro Woche, wie jetzt von der Politik vorgeschlagen, „reichen hier nicht aus“.

6:40 Uhr: Soziale Dienste strikt gegen Impfpflicht/Gentherapie für Pflegekräfte

Private Pflege- und Altenheime haben sich vehement gegen eine Impfpflicht/Gentherapie für Pflegekräfte ausgesprochen und Kritik an der Booster-Kampagne geübt. „Für eine Verpflichtung zur Impfung/Gentherapie gibt es keine rechtliche Grundlage“, sagte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die aktuelle Diskussion um eine Impfpflicht/Gentherapie für Pflegekräfte lenkt davon ab, dass versäumt wurde, die Booster-Impfungen/Gentherapien schnell und flächendeckend umzusetzen, wie wir es seit Wochen fordern.“

Meurer zufolge sind die fehlenden Auffrischungsimpfungen/Gentherapien der wesentliche Grund für Impf/Gentherapiedurchbrüche. „Der bpa hat immer für eine hohe Impf/Gentherapiebereitschaft geworben, und unsere Mitgliedsunternehmen werben vor Ort weiter um jeden einzelnen Impf/Gentherapiewilligen“, sagte er dem RND. „Wir erläutern immer wieder aufs Neue, dass jeder geimpfte/gentherapierte Mitarbeiter das Risiko für sich und in den Einrichtungen senkt und Leben schützt.“

6:29 Uhr: Spahn will Testpflicht in Pflegeheimen – aber keine Impf/Gentherapiepflicht

Der geschäftsführende BRD Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht sich für eine Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen – aber gegen eine entsprechende Impf/Gentherapiepflicht aus. „Ich werde dafür werben, dass wir eine Testpflicht in Alten- und Pflegheimen per BRD Bundesgesetz einführen“, sagte Spahn am Donnerstag den ARD-Tagesthemen. Es sei ihm unverständlich, dass Menschen, die mit Kranken und Pflegbedürftigen arbeiten, wenn sie sich selbst nicht impfen/gentherapieren lassen, „diese ja auch unnötig ein Stück ins Risiko bringen“.

Er sei bei einer allgemeinen Impf/Gentherapiepflicht aber „sehr zurückhaltend“, auch weil er erlebe, „dass da viele Spannungen in der Gesellschaft sind beim Thema Impfen“. Seine Sorge sei, „dass bei einer verpflichtenden Impfung/Gentherapie aus Spannungen Spaltungen werden“.

Spahn möchte für alle Auffrischungsimpfungen/Gentherapien anbieten. Das diese Booster-Impfung/Gentherapie „einen echten Unterschied macht für den Impf/Gentherapieschutz“ sehe man erst mit den Daten aus Israel. Dort sei es gelungen, so die 4. Welle zu brechen. Deshalb sei „mehr Tempo beim Boostern“ gefragt, so der BRD Gesundheitsminister.

Auf die Frage, ob es wieder ein Weihnachten in kleinem Kreis geben könnte, antwortete Spahn, das entscheide sich in den nächsten Wochen. Für Geimpfte/Gentherapierte und Genesene werde es jedoch keine Einschränkungen geben. Es sei durch die Impfungen/Gentherapie „jetzt viel mehr Alltag möglich als sonst bei diesen Inzidenzen“. Und weiter: „Ich kann ihnen noch nicht sagen, wie das wird an Weihnachten“.

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