Neuigkeiten / Berichte / Reportagen / Bilder – Filme – Video`s

Peter Hahne zur Bundespressekonferenz: „Lassen Sie uns Klartext sprechen, liebe Kollegen!“

.

Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

 .

Ein offener Brief von Peter Hahne.

.

Liebe Kollegen, liebe Reitschuster-Leser,

Freitag 15:35 auf Gleis 4 am Berliner Bahnhof Südkreuz. Warten auf den ICE 693 zum „riverboat“-Talk nach Leipzig. Ein Unbekannter spricht mich an: „Ich höre Ihre Interviews mit Tichy und Reitschuster. Können Sie nichts machen, dass Boris wieder in die Bundespressekonferenz kommt?“ Ankunft Leipzig Hbf. Zu mir und dem Abholer des MDR gesellt sich ein junger Mann. „Sie sind doch Peter Hahne. Meine Eltern, mein gesamter Freundeskreis schauen heute „riverboat“ und haben Sie auch bei reitschuster.de gesehen. Warum wird ein solcher Mann von Berliner Journalisten verstoßen?“ Gleiches hörte ich Tage zuvor bei Vorträgen im Erzgebirge und der Uckermark.

Lassen Sie uns Klartext sprechen, liebe Kollegen: Sie wissen genauso gut wie ich, dass es in den Reihen der Bundespressekonferenz (BPK) jede Menge so genannter Karteileichen gibt. Journalisten, die entweder noch nie Parlamentskorrespondenten waren und/oder es auch nicht sind. Die man nie oder so gut wie nie in der BPK antrifft. Die zum Teil nicht mal in Berlin wohnen. Man muß ja nur das Mitgliederverzeichnis zur Hand nehmen. Ich erspare mir hier eine Aufzählung von Beispielen, weil das unkollegial wäre. Und ich will keine der Karteileichen darum bringen, was für viele der einzige Zweck der Mitgliedschaft ist: die Möglichkeit, am alljährlichen Bundespresseball teilzunehmen und eine Presseakkreditierung für den Bundestag und die Bundesregierung zu bekommen.

All diese Karteileichen haben eines gemeinsam: Sie fallen durch keine kritische Berichterstattung aus der BPK auf. In den meisten Fällen, wie gesagt, weil sie nie dort sind. Ist diese Abwesenheit offenbar die Voraussetzung dafür, dass sich der Mitgliederausschuss die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft nicht genau ansieht? Besser Schweigen und Genießen? Ich war in meinen 20 Jahren Mitgliedschaft auch nicht oft da, habe jedoch tagtäglich Parlaments- und Regierungsberichterstattung betrieben.

Aber wehe, jemand fällt nicht nur durch häufige Anwesenheit in der BPK auf, sondern auch noch durch kritische, unangenehme Fragen. Nach meiner Wahrnehmung haben nur wenige andere Kollegen in den vergangenen anderthalb Jahren so oft aus der BPK berichtet wie Boris Reitschuster. Jeder, der googelt, kann sich davon überzeugen. Man könnte zugespitzt sagen, Reitschuster hat die Bundespressekonferenz wiederbelebt und auch öffentlich spannend und interessant gemacht. Über seine Seite, die bis zu 53,7 Millionen Abrufe im Monat hat, erschloss er ganz neue Kreise für die BPK. Man sollte ihn mit Preisen überhäufen…

Er tat also genau das, was sich die Gründer der BPK einst vorgestellt hatten. Mein früherer ZDF-Kollege Gunnar Krüger hat das in seiner viel beachteten Dissertation eindrucksvoll herausgearbeitet: Die Regierung kritisch befragen! Und was die BPK als einzigen Vereinszweck in der Satzung festgehalten hat: „Zweck des Vereins ist es, Pressekonferenzen zu veranstalten und seinen Mitgliedern Möglichkeiten einer umfassenden Unterrichtung der Öffentlichkeit zu verschaffen“. Sie haben im vergangenen Jahr die Satzung geändert, und hinzugefügt, die Bundespressekonferenzen „dienen einer sachlichen, an Tatsachen orientierten und fairen Vermittlung von politischen Informationen, Aussagen und Positionen. Die Bundespressekonferenz trägt damit zu einem freiheitlichen, kritischen und unabhängigen Diskurs in der demokratischen Öffentlichkeit bei.“ Das ist deshalb extrem problematisch, weil sich damit ja jemand zum Richter machen muss, was nun sachlich und fair ist und was nicht.

.

… weiterlesen

.

.