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Russische Ohrwürmer sind nun tabu

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Das Eskalationskarussell im Namen der Freiheit der Ukrainer dreht sich im Angesicht des Krieges weiter und weiter. Von Versuchen, endlich an den Verhandlungstisch zu kommen – keine Spur, so scheint es: Jetzt wurde im Nachbarland Russlands das Spielen russischer Musik verboten. Die einfachen Menschen sind wohl nicht gefragt worden, die ukrainischen Bürger nicht, die russisch-ukrainischen Bürger im selben Land nicht, die Musiker auch nicht. Doch, wohin soll die Reise noch gehen, wenn die Türen zwischen den Menschen fester und fester verstellt und vernagelt werden, selbst wenn die Wut im Krieg groß und heftig ist wie die Reaktionen? All die Wut zu überwinden, ist das Gebot für die Zukunft. Ein Kommentar von Frank Blenz.

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Krieg auf dem Feld der Popkultur, titelte der Deutschlandfunk über diese Neuigkeit: Das Parlament in Kiew hat diese Woche ein Gesetz verabschiedet, das russische Musik im öffentlichen Raum verbietet. Weiter wurde festgelegt, dass die Quote der ukrainischen Musik im Radio von 35 auf 40 Prozent erhöht werde. Und: Russische Musiker dürfen nur dann im Land auftreten, wenn sie sich öffentlich gegen ihr eigenes Land als Krieg führende Nation bekennen.

Wie russisch sei die Musik in der Ukraine, fragte daraufhin Adalbert Siniawski, Moderator der Kultursendung Corso im Deutschlandfunk, seinen Interviewpartner Yuriy Gurzhy, Musiker, Autor aus der Ukraine, in Berlin lebend, in der Dienstagsausgabe zu diesem Thema „Verbot für russische Musik in der Ukraine“.

Die Beschreibung russischer Kultur, dem russischen Anteil in der Musik, die russische Seele in der Ukraine, die Verbindungen und Traditionen, die als Teil des Landes im Land Ukraine fest besteht, diese Infos, die der Moderator seinem Gast entlocken wollte, sie blieben aus. Gurzhy brüskierte hingegen Siniawski, er antwortete ihm wie sein Landsmann Melnyk, der forsche ukrainische Botschafter in Berlin, indem er die Frage als „seltsam“ abqualifizierte. Wie englisch sei die Musik in Deutschland, fügte er stattdessen seine Gegenfrage hinzu.

Klar, russische Bands hätten schon immer im Land gespielt, doch der Pop ist und bleibt ukrainisch, so der Musiker schließlich. Putin-treue Musik sei nun verboten, das Verbot sei zu 100 Prozent richtig, indes habe es lediglich eine symbolische Bedeutung. Es sei eben so, dass die, die russische Musik hören wollen, es auch weiter tun würden.

Moderator Siniawski legte nach, gab nicht auf: Die Ukraine strebe in die pluralistische, freie EU, man begäbe sich mit der Zensur auf einen anderen Weg, sagte er und fügte hinzu: In diesen Zeiten müsste es doch erst recht so sein, dass man zusammenarbeite, den Dialog suche. Der Musiker konterte, es sei unethisch, diese Frage zu stellen in Deutschland.

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