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Russischer Rubel bärenstark: Putins Währungs-Walzer düpiert den Westen

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Kurz nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022 sah sich die russische Zentralbank zu dem dramatischen Schritt einer Erhöhung der Leitzinsen auf 20 Prozent veranlasst. Das machte deutlich, dass der „Wirtschaftskrieg“ gegen Russland, den der französische Finanzminister Bruno Le Maire ausgerufen harre, erste Folgen zeigte.

Der Grund dafür lag nicht im Ausschluss Russlands aus dem Zahlungsverkehrssystem SWIFT, der in den Medien zwar zur angeblichen „finanziellen Nuklearwaffe“ gegen Russland hochgespielt wurde, in Wirklichkeit aber eher ein Akt der Symbolpolitik ist. Russland kann nämlich seine eigene, in den vergangenen Jahren aufgebaute SWIFT-Alternative namens SFPS und vermutlich auch das chinesische System CIPS nutzen.

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Sanktionen gegen die Zentralbank

Weit schwerwiegender schienen die Sanktionen zu sein, die der Westen damals gegen die internationalen Devisenreserven der russischen Notenbank erließ. Mit ihnen sollte verhindert werden, dass Russland seine bei westlichen Notenbanken gehaltenen Reserven an Euro, US-Dollar und Britischen Pfund verkaufen und gegen Rubel eintauschen kann, um damit seine eigenen Banken und Unternehmen zu stützen.

Russland war die erste wirklich große Volkswirtschaft, die mit dieser harten Maßnahme bedacht wurde. Bislang waren nur Devisenreserven von Ländern wie Venezuela, Syrien, dem Iran, Afghanistan oder Nordkorea eingefroren worden.

Russlands Zentralbank verfügt derzeit über Devisen- und Goldreserven im Wert von mehr als 600 Milliarden Dollar. Mehr als 300 Milliarden Dollar sind in Anleihen ausländischer Emittenten angelegt; 152 Milliarden Dollar in Bargeld und als Bankeinlagen im Ausland. Dazu kommt noch Gold im Wert von mehr als 130 Milliarden Dollar, das sich allerdings schwer liquidieren lässt. Als Käufer käme wenn überhaupt wohl nur China in Frage, es muss aber offen bleiben, ob Peking überhaupt an einer Ausweitung seiner Goldreserven interessiert ist.

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