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Russland und USA beraten über START-3-Vertrag

Die USA und Russland haben eine weitere Sitzung der beratenden Kommission zur Umsetzung des Vertrags über die Begrenzung strategischer Offensivwaffen START-3 (New-Start—Vertrag) abgehalten, teilte das US-Außenministerium mit.
„Die 19. Tagung der bilateralen Kommission, die entsprechend dem Vertrag START-3 zwischen den USA und Russland gebildet worden war, wurde vom 5. Bis 15. Oktober 2021 in Genf durchgeführt. Die Delegationen der USA und Russlands setzten die Diskussion zu praktischen Fragen fort, die der Umsetzung des Abkommens galten“, heißt es in der Mitteilung.
Der START-3-Vertrag war am 5. Februar 2011 in Kraft getreten. Demnach soll die Zahl der nuklearen Sprengköpfe auf maximal 1550 und die Zahl nuklearer Trägersysteme auf 800 reduziert werden. Von letzteren dürfen maximal 700 im Einsatz sein.

Russische und US-Flaggen - SNA, 1920, 29.01.2021

Die vorherige US-Administration hatte die Verlängerung des Abkommens hinausgezögert, was mit einem Zusammenbruch des gesamten Systems der strategischen Stabilität drohte.