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Shanghai und Peking: Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Es gibt derzeit überhaupt keine Impfung, sondern nur genverändernde Therapiestoffe einer Versuchsstudie, die lediglich für freiwillige Probanden nach einer Notzulassung gemäß EU-Verordnung (EG) Nr. 507/2006 vom 29. März 2006, in Verbindung mit der EU-Verordnung (EG) Nr. 726/2004 vom 31. März 2004, genehmigt wurden. Ein Virus konnte bislang noch immer nicht nachgewiesen werden, wie z.B. das Verfassungsgericht in Spanien unlängst geurteilt hat. Alle Testverfahren können, ohne vollständige klinische Abhandlung durch einen Arzt, keine Ergebnisse nachweisen, wie tausende Wissenschaftler und Ärzte bestätigen. Alle Masken sind gemäß ihrer Hersteller gegen Viren ungeeignet und zudem bei längerem Gebrauch gesundheitsschädlich, was vor allem Kinder unter 14 Jahren betrifft. Rechtlich bedeuten die aktuellen Maßnahmen: Ein indirekter Zwang für eine Maßnahme ist juristisch gesehen ebenso als strafbare Nötigung zu bewerten, wie ein direkter Zwang.

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Die Hoffnung auf eine rasche Normalität hat nur wenige Tage angehalten: Sowohl in Shanghai als auch in Peking verschärfen die Behörden die Corona-Maßnahmen erneut. Dem Rest der Welt wirft das Land vor, zu wenig gegen Corona zu tun.
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Shanghai/Peking.Die neue Normalität war in Shanghai nur eine fragile Illusion: Seit Ende der Woche berichten unzählige Einwohnerinnen und Einwohner davon, dass sie mitten in der Nacht von Mitarbeitenden in Seuchen­schutz­anzügen aus ihren Betten gescheucht wurden, um sich für spontan einberufene Massentests anzustellen. „Die Freiheit war nur kurz“, sagt ein US‑Amerikaner in Shanghai, der nach dem nächtlichen Überfall der Gesundheits­behörden die Hiobs­botschaft erhielt: Nach über zwei Monaten Lockdown wird er nun wieder für mindestens vier Tage in seine Wohnung gesperrt.

Die erneuten Einschränkungen schmerzen umso mehr, weil die Hoffnung auf einen normalen Alltag erst vor Kurzem genährt wurde: Der Feierabend­verkehr füllte sich wieder, die Läden öffneten ihre Pforten. Es schien, als ob Shanghai nach einem zweimonatigen Lockdown allmählich wieder zur Normalität findet.
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Corona in Shanghai: Millionen Menschen wegen elf Infektionen in Quarantäne

Doch nur eine Woche nach der vermeintlichen Öffnung hat die chinesische Metropole nun wiederholt flächendeckende Ausgangs­sperren angekündigt: Übers Wochenende sollen acht Bezirke durchgetestet werden und deren 15 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner nicht mehr vor die Haustür treten. Ausgelöst wurde die Entscheidung laut offiziellen Zahlen lediglich durch elf Infektionen am Donnerstag.

In der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes lösten die Maßnahmen der Autoritäten flächen­deckende Panikkäufe aus. In mehreren Stadtteilen wurden die Gemüseregale vollständig leergekauft. Es ist, als befinde sich Shanghai wieder am selben Punkt wie Ende März: in vollständiger Ungewissheit, ob man morgen bereits eingesperrt ist oder nicht.

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Corona in Peking: Bars schließen nach drei Tagen wieder

Und auch in Peking haben die Behörden die Einschränkungen wieder ausgeweitet: In Chaoyang, immerhin der bevölkerungs­reichste Bezirk der Hauptstadt, müssen sämtliche Bars und KTV-Salons nur drei Tage nach ihrer Öffnung wieder schließen. Dort hat eine Person nach einem Barbesuch laut Angaben der Behörden insgesamt 29 Menschen infiziert, die insgesamt in zwölf verschiedenen Bezirken leben. Seither wurden mutmaßlich Hunderttausende Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Wohn­anlagen gesperrt, da sie als „enge Kontaktpersonen“ gelten. „Es wird daran erinnert, dass es immer noch versteckte Infektionsquellen in der Gesellschaft gibt, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten“, heißt es in einer nüchternen Meldung der Staatsmedien.

Dass Null Covid keine nachhaltige Perspektive bereithält, scheint immer offensichtlicher. In Dandong, der nord­ost­chinesischen Grenzstadt, haben die Behörden nun gewarnt, dass angeblich mit dem Wind aus Nordkorea Erreger des Virus nach China kommen könnten.

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Chinas alleiniger „Krieg gegen das Virus“?

Dennoch deutet alles darauf hin, dass Pekings Parteiführung an seiner Null­toleranz­strategie festhalten wird – und zwar weit über 2023 hinaus: In jeder größeren Stadt gehören PCR-Massentests derzeit zum Alltag, allein in Shanghai wurden mehr als 15.000 Teststationen installiert. Die japanische Investmentbank Nomura hat ausgerechnet, dass die Infrastruktur zum Testen landesweit bis zu 1,7 Prozent des gesamten Brutto­inlands­produkts ausmachen könnte.

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Quelle

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