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Soros gründet mit Fake-News-Produzenten ein Medienunternehmen für den Kampf gegen Fake News

Soros und seine Macht

George Soros hat ein Medienunternehmen gegründet, um Fake News zu bekämpfen. Das Problem dabei: Sein Partner dabei ist für die Produktion von Fake News und für ein auf der Verschleierung von Geldströmen basierendes Geschäftsmodel bekannt.

RT-DE hat am 28. Oktober gemeldet, dass Soros ein Medienunternehmen für den Kampf gegen Fake News gegründet hat. Bei RT-DE kann man lesen:

„Am Dienstag startete die Medienplattform Good Information als „ein bürgerlicher Inkubator, der sich verpflichtet hat, in unmittelbare Lösungen zu investieren, um Desinformation entgegenwirken und den Fluss echter Informationen im Internet zu erhöhen“. Nach Angaben von Axios wird das Unternehmen von LinkedIn-Mitbegründer Hoffman und von Soros sowie den Silicon Valley-Investoren Ken und Jen Duda und Incite Ventures finanziert.“

So weit, so ehrenwert. Aufhorchen musste ich allerdings bei folgendem Absatz in dem RT-Artikel:

„Tara McGowan, eine ehemalige Strategin der Demokratischen Partei, die an den Kampagnen Barack Obamas im Jahr 2012 und Hillary Clintons im Jahr 2016 mitgewirkt hat, wurde mit der Leitung des Unternehmens beauftragt. Zuvor hatte sie unter anderem die Non-Profit-Organisation ACRONYM geleitet, die satte 100 Millionen US-Dollar für eine digitale Werbekampagne ausgab, um Donald Trump im Jahr 2020 zu besiegen.“

Der Artikel von RT-DE ist sehr gut und beschreibt umfassend, welche undurchsichtigen Gestalten sich mit Soros zusammengetan haben, um angebliche Fake News zu bekämpfen. Aber ich wurde bei der Erwähnung von Acronym getriggert, denn Acronym kenne ich von den Recherchen zu meinem Buch über die Netzwerke hinter der Pandemie, an dem ich gerade arbeite. Sollten Sie noch nicht mitbekommen haben, worum es bei dem Buch geht, lesen Sie zunächst diesen Artikel und dann diesen Artikel, die Reihenfolge ist wichtig, weil sie aufeinander aufbauen.

Arabella und Dark Money

In dem Buch geht es darum, wie Netzwerke aus NGOs und Konzernen politischen Einfluss ausüben. Konkret geht es darum, wie sie ihren Einfluss im Zusammenhang mit der Pandemie ausgeübt haben und die Pandemie, an der sie nun hunderte Milliarden verdienen, systematisch vorbereitet haben.

Bei der Recherche habe ich festgestellt, wie unterschiedlich die Methoden der verschiedenen NGOs (also Stiftungen) sind. Während die Bill and Melinda Gates Foundation geradezu transparent aufzeigt, wem sie wann wofür wie viel Geld bezahlt hat, ist zum Beispiel die Rockefeller Foundation sehr viel diskreter und verbirgt ihre Zahlungen so gut sie kann.

Als ich über die Rolle der Rockefeller Foundation bei der Vorbereitung auf eine Pandemie recherchiert habe, bin ich darauf gestoßen, dass die Rockefeller Foundation einer Stiftung namens New Venture Fund (NVF) viel Geld bezahlt. Wenn man sich den NVF anschaut, erfährt man, dass die Stiftung von einer gewinnorientierten Firma namens Arabella Advisors gegründet wurde. Arabella nutzt eine spezielle Firmenart der US-Gesetzgebung, sie ist eine sogenannte „Benefit Corporation“. Das sind Firmen, die – vereinfacht gesagt – mit sozialen Projekten Geld verdienen wollen.

Arabella hat mehrere Stiftungen (Funds) gegründet, einer davon ist der NVF. Das englische Wikipedia schreibt über Arabella:

„Arabella Advisors und die mit ihr verbundenen Unternehmen nutzen Steuervorschriften, nach denen Gruppen, die ein steuerliches Sponsoring in Anspruch nehmen, kein Formular 990 beim Internal Revenue Service einreichen müssen. Bei „Pass-Through“-Vereinbarungen wird die Finanzierung von einer Organisation an eine andere weitergegeben, was es schwierig macht, nachzuvollziehen, wo das Geld eines Spenders landet.“

Im Klartext: Das Geschäftsmodell von Arabella ist es, Geldströme zu verschleiern und intransparent zu machen.

Politco berichtet 2018 über Arabella

Schon 2018 berichtete Politico, dass über eine NGO namens The Sixteen Thirty Fund 140 Millionen Dollar zur Unterstützung von Projekten der US-Demokraten geflossen sind. Dabei handelte es sich vor allem um Projekte, die Stimmung gegen den damaligen US-Präsidenten Trump machen oder seine Personalentscheidungen und seine Politik torpedieren sollten. Und The Sixteen Thirty Fund ist ebenfalls ein Fund von Arabella.

Politico sprach dabei von „Dark Money“, also „dunklem Geld“, was bedeutet, dass die Herkunft der Mittel verschleiert wurde und kaum nachvollziehbar war. Der politische Einfluss dieser Gelder war aber gewaltig, nur wurde er der Öffentlichkeit verschwiegen. So wurden etwa die Kampagnen gegen Kandidaten, die Trump zu Obersten Richtern ernennen wollte, von diesem Geld bezahlt. Auch in Deutschland haben wir die Kampagne in den Medien erlebt, manche erinnern sich vielleicht noch an die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen Brett Kavanaugh, einen von Trumps Kandidaten für den Obersten Gerichtshof der USA. Die Vorwürfe waren konstruiert und haltlos, aber diese Kampagnen wurden mit dem „dunklen Geld“ vom The Sixteen Thirty Fund finanziert. So wird hinter den Kulissen Einfluss ausgeübt, Politik gemacht und die Öffentlichkeit bewusst desinformiert.

Rockefeller und Arabella

Auch im Wahlkampf Biden gegen Trump im Jahr 2020 war Arabella aktiv. Open Secrets, eine etablierte private US-Organisation, die Wahlkampfspenden überwacht, hat über die Rolle der Arabella-Funds im Wahlkampf Biden gegen Trump berichtet und viele Millionen Dollar an „Dark Money“ aufgedeckt, die über verschiedenste Wege gegen Trump eingesetzt wurden, zum Beispiel für Kampagnen in sozialen Netzwerken. Eines der Themen, die dabei gegen Trump aufgefahren wurden, war sein angebliches Versagen im Kampf gegen Covid-19. Unter anderem hat Open Secrets geschrieben:

„Ein gemeinsamer Nenner der Gruppen ist die Rolle des liberalen Dark-Money-Machtzentrums Sixteen Thirty Fund und seines Schwesterunternehmens New Venture Fund. Die Gruppen haben mindestens 80 Gruppen auf eine Art und Weise finanziell unterstützt, die fast keine Papierspur hinterlässt. Sixteen Thirty fungiert als Durchgangsstelle, die Millionen von Dollar an Zuschüssen von wohlhabenden Spendern weiterleitet. Acronym und American Bridge haben jeweils Hunderttausende von Sixteen Thirty Fund erhalten, während der Stiftungszweig von Priorities USA Foundation mindestens 100.000 Dollar gegeben hat.“

Wenn man nun noch weiß, dass die Rockefeller Foundation dem New Venture Fund (NVF) 2018 und 2019, also vor dem Wahlkampf, über 13 Millionen Dollar gespendet hat, kann man sich denken, wofür das Geld gewesen sein könnte. 2017 waren es sogar über 55 Millionen Dollar. Die Rockefeller Foundation spendet dem NVF regelmäßig Geld, aber diese hohen Summen während der Amtszeit von Trump und vor der US-Wahl 2020 waren außergewöhnlich. Zum Vergleich: Bevor Trump an die Macht kam, hat Rockefeller dem NVF in 2015 und 2016 nicht einmal zwei Millionen Dollar gespendet.

So zieht die Rockefeller Foundation hinter den Kulissen die Strippen der US-Politik: Indem sie zum Beispiel massiv Geld in „Dark-Money-Projekte“ gibt, mit denen sie dann ihre Ziele erreichen will, ohne dass jemand Rockefeller dahinter vermutet. Die Rockefeller Foundation steht nicht gerne im Rampenlicht, sie agiert lieber aus dem Verborgenen. Aber das man von ihr – im Gegensatz zum Beispiel zu Bill Gates – so wenig in den Medien hört, bedeutet nicht, dass sie sie keinen Einfluss ausübt.

Acronym

Als ich bei RT-DE gelesen habe, dass Soros sein Medienunternehmen zum Kampf gegen Fake News in Zusammenarbeit mit Acronym gründet, da musste ich lachen, dann Acronym hat – wie Politico berichtet hat – „dunkles Geld“ für Kampagnen gegen Trump bekommen und verwendet. Acronym ist ein professioneller Fake-News-Produzent und soll nun für Soros gegen Fake News kämpfen. Genial, oder?

RT-DE bezieht sich in seinem Artikel auf einen aktuellen Artikel von Axios und berichtet korrekt, dass Tara McGowan beim Wahlkampf Biden gegen Trump „die Non-Profit-Organisation ACRONYM geleitet“ habe, die in dem Wahlkampf wiederum 100 Millionen Dollar für die Kampagne gegen Trump mobilisiert hat. Da ich von meinem Recherchen zu meinem Buch weiß, wie Arabella arbeitet und dass Acronym mit Arabella zusammenarbeitet, ist klar, dass das 100 Millionen Dollar für die Produktion von Fake News gegen Trump waren.

Und Soros macht nun ausgerechnet die erfahrene Fake-News-Produzentin McGowan zur Chefin seines Medienunternehmens für seinen Kampf gegen Fake News.

Good Information Inc. – Die Fake-News-GmbH

Das Medienunternehmen von Soros und seinen Freunden heißt „Good Information Inc.“ und Axios schrieb dazu am 21. Oktober unter anderem:

„Good Information Inc. wird im Rahmen der Transaktion den Courier Newsroom von ACRONYM für eine nicht genannte Summe übernehmen.“

Das ist bereits geschehen, denn beim Courier Newsroom kann man inzwischen lesen:

„Der Courier Newsroom ist eine gemeinnützige Gesellschaft im Besitz von Good Information Inc. und wird durch eine Vielzahl von Finanzierungsquellen unterstützt, darunter Leserbeiträge, Sponsoren sowie philanthropische und unternehmerische Gelder. (…).
Wir akzeptieren keine Finanzierung von einer nationalen oder staatlichen politischen Partei, einem Parteikomitee, einem Kandidaten oder einer Kampagne.“

Die haben Humor: Der Courier Newsroom, der bisher zu einer Firma gehörte, deren Geschäftsmodel auf der Verschleierung von Geldströmen zur politischen Einflussnahme durch Dark Money basiert, wird von einer Polit-Strategin geleitet, die bei den Wahlkämpfen von Obama und Hillary Clinton in deren Wahlkampfteams war und die im Wahlkampf 2020 unter Nutzung von Dark Money eine verdeckte 100-Millionen-Dollar-Fake-News-Kampagne gegen Trump und zugunsten von Biden geleitet hat. Und dieser Verein stellt sich als überparteilich dar.

Bezahlt wird der Verein von stinkreichen Geldgebern wie Soros, die natürlich, so sollen wir glauben, nur aus Liebe zur Menschheit und vor allem aus Liebe zur Wahrheit Millionen ausgeben, um gegen Fake News zu kämpfen. Könnte es nicht eher sein, dass sie in Wahrheit Fake News, die ihnen nützen, verbreiten wollen? Jedenfalls können wir schon gespannt sein, was die Faktenchecker dieses neuen Wahrheitsministeriums demnächst als die Wahrheit und nichts als die Wahrheit bezeichnen werden.

Leider habe ich aufgrund der Arbeit an meinem Buchprojekt momentan nicht die Zeit, über diese Geschichte genauer zu recherchieren. Aber ich empfehle in jedem Fall auch den oben verlinkten Artikel von RT-DE zu dem Thema, denn da finden sich noch einige weitere „Leckereien“ über Acronym. Wer des Englischen mächtig ist, der sollte sich auch die hier von mir verlinkten Artikel von Axios und Politico anschauen, die ebenfalls viele Informationen darüber enthalten, wie diese Dark Money Operationen funktionieren und wozu sie eingesetzt werden.

Quelle