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Ukraine: Demoralisierte Fronttruppen lassen baldigen Kollaps der Armee erwarten

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Waren in den ersten Wochen und Monaten der russischen Militäroperation in der Ukraine noch überall Siegesparolen für die ukrainischen Kräfte zu lesen und zu hören, sieht es mittlerweile ganz anders aus. Selbst im Mainstream gibt man mittlerweile zu, dass die ukrainische Armee desolat und völlig demotiviert ist.

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Bald schon geht die russische Militäroperation in der Ukraine in den vierten Monat. Doch die ursprüngliche Siegeseuphorie für die ukrainische Seite in den westlichen Mainstreammedien weicht zunehmend der Ernüchterung. Der Donbass ist bereits in fester russischer Hand und die ukrainischen Fronttruppen verlieren zunehmend die Kampfeslust. Auf Facebook und Telegram verbreiten sich immer mehr Videos, in denen sich die Kommandanten vor Ort über die mangelnde Unterstützung aus Kiew beschweren, sowie über fehlende Ausrüstung.

Zum ersten Mal veröffentlicht die Washington Post nun eine überraschend düstere und negative Einschätzung der tatsächlichen Lage der von den USA unterstützten und ausgerüsteten ukrainischen Streitkräfte. Vorbei ist die rosige, idealisierende Sichtweise, durch die jede einzelne Begegnung mit den Russen üblicherweise dargestellt wird. Der Korrespondent der Zeitung und Autor des neuen Berichts, Sudarsan Raghavan, unterstreicht die tatsächliche Situation:

„Die ukrainische Führung projiziert ein Bild der militärischen Unverwundbarkeit gegenüber Russland. Doch die Kommandeure zeichnen ein realistischeres Bild des Krieges, in dem die unterlegenen Freiwilligen beschreiben, dass sie von ihren militärischen Vorgesetzten im Stich gelassen werden und an der Front dem sicheren Tod ins Auge sehen.“

Die ganze mediale Propaganda von den heldenhaften ukrainischen Kämpfern, die den Russen immer wieder massiven Schaden zufügen, löst sich in Luft auf. Genauso wie beispielsweise die propagandistische Berichterstattung der „Bild“, die noch am 16. März unter Berufung auf das ukrainische Militär behauptete „Fast die Hälfte von Putins Truppen ist zermürbt – Berater hofft auf Frieden in zwei Wochen„. Nun sind seit dem Bericht jedoch bereits rund zweieinhalb Monate vergangen und die Misere für die ukrainischen Truppen ist seitdem immer deutlicher geworden. Selbst die „Experten im britischen Verteidigungsministerium“, die die „Bild“ in ihrem Bericht anführt, wonach die russischen Truppen „in zehn Tagen“ an jenem Punkt angelangt sein würden, „an dem sie keine Militäroperationen mehr ausführen können“, haben sich als pure Propagandisten entpuppt.

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