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Ukrainische Kinder in der Schule: Ein bisschen Normalität vermitteln

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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An den Schulen im Landkreis werden geflüchtete Kinder aus den ukrainischen Kriegsgebieten aufgenommen. Eine Pädagogin mit deutschen und russischen Wurzeln ist wichtige Ansprechpartnerin, ein ehemaliger Flüchtling aus Syrien gibt den Kindern Halt.

Kirchseeon – An der Tafel im Klassenzimmer stehen kyrillische Buchstaben geschrieben. Davor steht Ina Leis (42). Die Lehrerin an der Grund- und Mittelschule in Kirchseeon kümmert sich zusätzlich zu ihren üblichen Aufgaben um ukrainische Flüchtlingskinder – ehrenamtlich. Ina Leis spricht russisch – das verstehen viele der jungen ukrainischen Flüchtlinge auch. „Sie vertrauen mir, sie können reden“, sagt Leis.

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Lehrerin sagt: „Jetzt ist mein Russisch wieder ganz wichtig“

Sie hat in der weißrussischen Hauptstadt Minsk Lehramt studiert und dort ihren Abschluss gemacht. 2004 kam sie als Spätaussiedlerin mit deutschen Vorfahren und deutsch sprechend in den Westen. Ihr Studium wurde hier für den Einsatz an Mittelschulen anerkannt. Sie machte erfolgreich ihr Referendariat, war an verschiedenen Schulen im Landkreis tätig, ist jetzt schon länger in Kirchseeon. „Viele Jahre habe ich mein Russisch nicht mehr gebraucht, jetzt ist es wieder ganz wichtig“, sagt Leis.

Die Kinder erzählen ihre Geschichten. Sie haben Kontakt über das Internet mit ihrer Heimat. Auch Online-Unterricht mit ihren früheren Schulen im Kriegsgebiet wird teilweise angeboten. Die Verbindungen würden wegen Angriffen aber oft abbrechen, erzählt Leis. „Dann heulen dort die Sirenen.“ Die Kinder denken an ihre Klassen-Freunde. Sie fragen sich: „Ob wir uns wiedersehen?“

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Einige Mädchen und Buben sind schwer traumatisiert

Neben der Schule in Kirchseeon steht das Feuerwehrhaus. Wenn dort die Lebensretter mit lautem Martinshorn für einen Einsatz ausrücken, zuckten die Flüchtlingskinder zusammen. Dann sei der Krieg wieder ganz nah. Einige der Mädchen und Buben seien schwer traumatisiert, bräuchten dringen psychologische Betreuung. „Aber so weit sind wir noch nicht“, sagt Leis. „Mit dem Unterricht vermitteln wir ein bisschen Normalität, können wir sie ablenken.“ Stolz ist sie auf die Leistungen einiger Flüchtlingskinder in der Schule. In Mathematik in der sechsten Klasse habe sie bei Textaufgaben die deutsche Fragestellung übersetzen müssen. Das sei dann aber auch alles an Hilfe gewesen. Die Kinder hätten gute Noten geschrieben. „Das waren Zweier. Rechnen könne sie ganz gut.“

Spurlos geht die Hilfe für die Flüchtlingskinder an der Lehrerin nicht vorüber. „Wenn sie über den Krieg, ihre Erlebnisse und ihre Ängste erzählen, dann belastet mich das natürlich auch.“

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Auch ehemalige Lehrer helfen mit

Leis sieht ihr Engagement als bescheiden an. „Ich kümmere mich vor allem um die Organisation. Ich bin Ansprechpartner für die Flüchtlingsschüler, aber auch für ihre Eltern und für meine Kollegen.“ Für zusätzliche Angebote, vor allem für die Deutschkurse, seien an der Schule in Kirchseeon eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen tätig. „Da haben wir sogar eigene Lehrpläne aufgestellt.“

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