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US-BIOWAFFENPROGRAMME IN DER UKRAINE: WAR BIG PHARMA IN MENSCHENVERSUCHE VERSTRICKT?

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Ein höchst aufschlussreicher Artikel des führenden russischen Experten für Geopolitik Igor Lukjanow ist dieser Tage in Russland erschienen, in dem dieser die Hintergründe der US-Biowaffenprogramme in der Ukraine nachzeichnet. Auch wenn es sich bei solchen Veröffentlichungen natürlich im Kreml-Sinne um eine subtile Form von Propaganda handelt, mit der die russische Aggression in der Ukraine scheinlegitimiert werden soll, so bedeuten diese Motive nicht, dass die erhobenen Vorwürfe nicht dennoch wahr und vor allem hochgradig alarmierend sind.

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Lukjanow ist nicht irgendwer, sondern seines Zeichens Chef des Valdai-Clubs, in dem sich Wladimir Putin alljährlich einer mehrstündigen Podiumsdiskussion stellt. Die deutschsprachige Fassung seines Artikels ist dem Osteuropa-Experten Thomas Röper zu verdanken, der seit mehr als 15 Jahren in Russland lebt und die Sprache fließend spricht. Für den mainstream-kritischen Medienblog „Anti-Spiegel“ transkribierte Röper Lujkanows hochbrisanten Text. Ansage! dokumentiert im nachfolgenden Artikel diesen Beitrag nachträglich weitgehend in der Fassung Röpers, wobei manche der Inhalte kommentarisch zusammengefasst wurden.

Laut Aussagen des ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Mykola Asarow, der dieses Amt unter Präsident Viktor Janukowitsch innehatte, soll einer der Gründe für die Majdan-Proteste 2013/2014 der Wunsch der damaligen ukrainischen Regierung gewesen sein, eben diese Labors zu schließen. Und es war Barrack Obamas Vize-Außenministerin Victoria Nuland, von 2013 bis 2017 als US Assistant Secretary of State zuständig für Europa und Eurasien, die dabei eine maßgebliche Rolle gespielt haben soll: Seit Beginn der Massenunruhen in Kiew zum Jahreswechsel 2013/2014 hat sie die Ukraine regelmäßig alle drei bis vier Wochen besucht. Bereits am 11. Dezember 2013 schlug Nuland auf dem dem Kiewer Majdan auf, wo sie medienwirksam Kekse, Brötchen und Backwaren an die Demonstranten verteilte.

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Die Rolle Victoria Nulands

Der Zweck des Besuchs war jedoch wohl ein anderer: Nuland bereitete dort den von der Straße herbeiprotestierten Machtwechsel im westlichen Sinne vor. Am 7. Februar 2014 geriet Nuland in den Mittelpunkt eines handfesten diplomatischen Skandals, als ein Mitschnitt ihres Telefongesprächs mit dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, im Internet veröffentlicht wurde. Während des Gesprächs mit ihrem Untergebenen machte Nuland darin in deutlichen Worten klar, welche ukrainischen Politiker nach Janukowitschs Sturz in die Post-Majdan-Regierung aufgenommen werden sollten und wen man zwingend „über Bord gehen” lassen müsse. In besagtem Telefonat fiel übrigens auch Nulands berüchtigtes „Fuck the EU”-Zitat, das damals auch in Deutschland für Schlagzeilen sorgte.

Westliche Medien haben bis heute allerdings größtenteils verschwiegen, worum es in dem Telefonat tatsächlich ging: Nuland hatte, in Abstimmung mit Obama, entschieden, wer die Ukraine nach dem Willen der USA regieren sollte – was dann auch umgesetzt wurde. Der im Westen als „demokratische Revolution” präsentierte „Euro-Majdan” war in Wirklichkeit ein offensichtlicher, von einflussreichen Lobbygruppen in Washington inszenierter Putsch, bei dem bis in die unteren Regierungsämter hinein vorher entschieden worden war, wer als besonders US-zuverlässig galt und künftig in der Ukraine regieren sollte.

Was dabei, im Zuge der üblichen Desinformationsversuche im Kontext des Ukraine-Krieges, über lange Zeit aus dem Blick geriet: In seiner Position als Sachwalter von US-Interessen kontrollierte der amerikanische Botschafter damals auch die Zuweisung von Mitteln für die Einrichtung und den Betrieb von Biolaboren im Rahmen des „Cooperative Threat Reduction Programme” des Pentagons. Unter seiner direkten Aufsicht und politischen Beteiligung wurde dann 2015, kein Jahr nach der Wahl Petro Poroschenkos zum neuen Präsidenten, in Charkiw am Institut für experimentelle und klinische Veterinärmedizin ein geschlossenes Labor eingerichtet, das sich in einem der Kellerräume des Instituts befindet. Das Laborpersonal bestand aus englischsprachigen Ausländern, überwiegend US-Bürgern; die regulären ukrainischen Mitarbeiter hatten keinen Kontakt zu ihnen – und auch keinen Zugang zu den eigentlichen Laborräumen, zu denen man mehrere Filterstufen durchlaufen musste. (Disclaimer: Bei der Biowaffenforschung der USA in der Ukraine ging es seit 20 Jahren zum großen Teil um zoonotische Krankheitserreger, die der breiten Masse erst durch Covid-19 ein Begriff geworden sind!)

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