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US-Verteidigungsministerium testet Hochleistungs-Mikrowellentechnologie zur Abwehr gegen Drohnen

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Amerikanischen Rüstungsunternehmen ist nach Angaben der US-Armee die Zerstörung größerer Drohnenschwärme mit einer neuen Hochleistungs-Mikrowellentechnologie gelungen. An den Abwehrsystemen arbeiten zurzeit insbesondere die US-Waffenhersteller Epirus, Raytheon Technologies und Leonardo DRS. 

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Weiter berichtet RT DE: „Drohnen gehören auch beim Militär zunehmend zum Alltag. Neben den vielen Vorteilen, die diese Technologie mit sich bringt, steigen allerdings gleichzeitig auch die damit einhergehenden Gefahren. Und da die Bedrohung durch Drohnenschwärme mit dem Fortschritt der Technik immer mehr zunimmt, bemühen sich Armeen weltweit, diese auch zu bekämpfen.

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In den USA ist es die US-Armee, der die Leitung in diesem Forschungsbereich anvertraut wurde. Das eigens hierfür gegründete Joint Counter-Small Unmanned Aircraft Systems Office (JCO) ist eine Behörde, die sich mit den Möglichkeiten zur Bekämpfung von kleinen unbemannten Luftfahrzeugen (UAS) beschäftigt. Dabei arbeitet das JCO mit verschiedenen Rüstungsunternehmen zusammen. Nun ist den US-Waffenherstellern Epirus, Raytheon Technologies und Leonardo DRS nach Angaben des JCO der erfolgreiche Test einer neuen Hochleistungs-Mikrowellentechnologie gelungen, mit deren Hilfe mehrere Drohnen gleichzeitig ausgeschaltet werden können.

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Auf einem Testgelände im US-Bundesstaat Arizona demonstrierten die drei Rüstungsunternehmen den anwesenden Vertretern des JCO die Einsatzmöglichkeiten boden- sowie luftgestützter Abwehrsysteme, die zur Zerstörung ihrer Ziele Hochleistungsmikrowellen verwenden. Das System setzt demnach „fokussierte elektromagnetische Impulse von einem festen Standort am Boden aus ein, um unbemannte Luftfahrzeuge zu zerstören oder auszuschalten“, hieß es hierzu in einer Erklärung des JCO.

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„In der ersten Woche konzentrierten wir uns bei den Hochleistungselektroniken in erster Linie darauf, wie gut der Effektor sendet“, sagte Michael Di Gennaro, Leiter des JCO-Testteams, bei einer Pressekonferenz am 11. Mai. Und er fügte hinzu:
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„Wir haben uns die Reichweite angesehen, um die ankommenden Ziele zu bekämpfen, und auch die Zeit, die wir brauchten, um das Ziel entweder abzuschrecken oder zu besiegen.“

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Als Ziele erachtete man im Rahmen der Tests demnach Drohnen der Kategorien eins, zwei und drei. Drohnen der Gruppe eins wiegen bis zu 20 Pfund (zirka 44 kg), unbemannte Luftfahrzeuge der Gruppe zwei zwischen 21 und 55 Pfund (46–121 kg), und Drohnen der Gruppe drei haben sogar ein Gewicht von mehr als 55 Pfund (122 kg und mehr).

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Insgesamt schnitten die Drohnenabwehrsysteme der Waffenhersteller den Anforderung entsprechend gut ab. Zwar wurde das System von Leonardo DRS – ein sogenannter Vektorinversionsgenerator – „dadurch behindert, dass es keine Antenne zum Abstrahlen hatte“, so Di Gennaro. Allerdings besitzt es die Fähigkeit, vom staatlichen Kommando- und Kontrollsystem erkannte Gefahren weiterzuleiten und dann die zur Abwehr der Bedrohung erforderliche Energie zu erzeugen. „Damit waren wir in der Lage, die Leistungsabgabe und die Zeitspanne, in der der elektromagnetische Impuls auf das Ziel einwirkte, mithilfe von Instrumenten zu erfassen“, erklärte Di Gennaro.

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Das Epirus-System wiederum war Di Gennaro zufolge dazu in der Lage, „Ziele in genau dem Bereich zu bekämpfen, der normalerweise mit den derzeit im Einsatz befindlichen Geräten in Verbindung gebracht wird.“ Zudem verspreche es „in Zukunft noch etwas effektiver zu sein.“ Das Raytheon-System „befand sich zum Zeitpunkt der Tests noch in der Entwicklung und ist vielversprechend für die Zukunft“, sagte er. „Die mögliche Reichweite zur Bekämpfung ankommender Ziele war (bei diesem System) allerdings etwas geringer“ als bei den Konkurrenten.

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