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Vor zehn Jahren ermordete die NATO Muammar Gaddafi und zerstörte Libyen

Muammar Gaddafi hat sein Land zum reichsten in ganz Afrika gemacht. Ein Jahrzehnt nach seinem Tod ist das Land von Stammesdenken, Terrorismus und Sklaverei zerrissen, und das alles nur, weil der Westen den Erfolg eines arabischen Führers nicht zulassen konnte.

In Libyen hat es nie einen „arabischen Frühling“ gegeben, wie in Ägypten oder Tunesien. Die Proteste waren viel kleiner, und wie sich im Laufe der Zeit herausstellte, waren die größten Akteure extremistische Gruppen und ausländische Akteure, die alle versuchten, sich einen Teil des Landes unter den Nagel zu reißen.

Die Bombardierung Libyens durch die NATO und die Unterstützung der Rebellen, die Gaddafi zu stürzen versuchten, hatten wenig mit dem Wunsch zu tun, daß das Land gedeiht. Unter dem Deckmantel von „Menschenrechten“ und „Demokratie“ half das westliche Militärbündnis bei der Ermordung eines der prominentesten Führer der arabischen Welt, um Libyens Ressourcen zu stehlen und die westliche Hegemonie zu sichern. Später fand die CIA im Rahmen der Operation Timber Sycamore einen weiteren Nutzen in Gaddafis Sturz: Sie leitete Libyens Waffen- und Munitionsvorräte nach Syrien weiter, um Al-Qaida und andere dschihadistische Gruppen zu bewaffnen.

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