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Was gut ist kostet auch was – wirklich?

Seit Jahrzehnten entwickelt sich das Gesundheitswesen immer mehr zu einem Geschäft, ein ziemlich lukratives noch dazu. Niedergelassene Ärzte haben immer mehr sogenannter IGEL- Leistungen im Programm. Leistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht (mehr) übernommen werden. Der gemeine Patient greift also oftmals tief in seine Tasche, wenn er Linderung seiner Beschwerden sucht.

Auch die Krankenhäuser werden immer mehr privatisiert und von großen Verbunden aufgekauft. Das Ergebnis ist ein immer weniger am Patienten und den menschlichen Bedürfnissen ausgerichteter Leitungsstil, sondern ein profitorientiertes Management. Die medizinischen, sozialen und ethischen Grundsätze fallen mehr und mehr gewinnbringenden, unternehmenspolitischen Entscheidungen zum Opfer.

Pflegepersonal wird knapper, Patienten werden oft aus Kostengründen bereits entlassen, bevor die Genesung abgeschlossen ist. Großgeräte, die teuer in der Anschaffung waren, müssen sich amortisieren, wodurch viele Untersuchungen doppelt oder ohne wirklichen Benefit durchgeführt werden.

Auch viele Medikamente müssen die Patienten heute selber bezahlen oder es fallen teure Rezeptgebühren an und weil kaum ein Mediziner (aus Kostengründen) noch wirklich Zeit hat, die Menschen gründlich zu untersuchen und eine vernünftige, effektive Therapie zu entwickeln, greift er als Therapie der Wahl zum Rezeptblock.

Diese Entwicklung wird uns als unumgänglich verkauft, eine Entwicklung die diese moderne Welt der Medizin mit sich bringt. Uns wird gesagt, wir hatten noch nie eine so großartige medizinische Versorgung und Möglichkeiten, daß wir noch nie so eine hohe Lebenserwartung hatten und das alles schließlich seinen Preis hat. Aber stimmt das wirklich?

Ein Staat, dem das Wohlergehen seiner Bürger an erster Stelle steht, sorgt dafür, daß es ein kostenloses, humanes und ganzheitliches Gesundheitswesen gibt. Ein Gesundheitswesen, in dem der einzelne Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht. In der altbewährte, traditionelle und neue Medizin Hand in Hand arbeiten und alte und neue Erkenntnisse zugänglich gemacht werden.

Für jeden Menschen kann in freier Wahl die richtige Therapiemöglichkeit gefunden werden, da Ärzte, Therapeuten und medizinische Fachkräfte auf Augenhöhe mit vollem Respekt den Patienten in seinem Heilungsprozess begleiten. Krankenhäuser und Gesundheitszentren werden genau daraufhin ausgerichtet.

Ein Staat, der seine Ressourcen nicht mit vollen Händen in aller Herren Länder verteilt und sich selbst die Taschen füllt, sondern das Geld, daß von seinen Bürgern erarbeitet wurde auch diesen wieder zukommen lässt, der kann ein solches System auch finanzieren. Es ist möglich, wir müssen uns nur entscheiden, in welcher Welt wir leben möchten!

Gastbeitrag Silke