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Was ist Cytotec? Und wie schädigt es Mütter und Kinder?

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichpolitisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Jahrelang wurde das Magenmittel Cytotec trotz fehlender Zulassung zur Geburtseinleitung eingesetzt – mit schweren Folgen für einige Mütter und Kinder. Die Markteinführung des Medikamentes Angusta hätte diese Praxis eigentlich beenden sollen. WELT-Recherchen belegen das Gegenteil.

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Wofür wird Cytotec eigentlich verwendet?
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Cytotec ist ein Medikament, das in Deutschland zur Prophylaxe und Behandlung von Magenschleimhautentzündungen zugelassen war. Ein weiteres zugelassenes Anwendungsgebiet war die Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.
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Im Jahr 2006 wurde es vom deutschen Markt genommen. Der Hersteller Pfizer gibt an, dass er 2010 formal auf die Zulassung verzichtet hat.
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Alle in Deutschland verwendeten Cytotec Tabletten werden über Re-Importe bezogen. Obwohl sich die Re-Importeure im Frühjahr 2021 mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf einen Importstopp geeinigt haben, wird es in Kliniken weiter zur Einleitung von Geburten verwendet.
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Wie kam Cytotec in die Geburtshilfe?
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Cytotec wurde in den frühen 1980er Jahren auf den Markt gebracht. Wenig später entdeckte man, dass der in den Tabletten enthaltene Wirkstoff Misoprostol auch für die Gynäkologie interessant ist.
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Misoprostol ist die synthetisch hergestellte Variante des natürlich im Körper vorhandenen Gewebehormons Prostaglandin E1. Dieses Hormon wirkt allgemein muskelstimulierend.
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Bei der Geburt löst es Wehen aus. Außerdem bewirkt es, dass sich die Gebärmutter-Muskulatur lockert und auf die Austreibung des Fötus vorbereitet wird. Daher wurde und wird Cytotec in vielen Ländern von Frauen auch zur Abtreibung verwendet.
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Ärzte verwendeten Cytotec seit Mitte der 1980er Jahren in der Geburtshilfe.
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Vor allem in der ersten Zeit geschah dies, wie es sich darstellt, völlig ohne hinreichende klinische Tests. Es soll dabei gehäuft zu schweren Komplikationen und Uterusrupturen gekommen sein. Erst in den späten 1990er Jahren begannen umfassende Studien zu Misoprostol. Bei diesen wurde oft nicht der Wirkstoff an sich, sondern das preiswerte und leicht zugängliche Cytotec verwendet. Der frühere und der jetzige Hersteller geben an,  dass sie eine Zulassung für Geburtshilfe nie angestrebt haben.
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Warum halten wir Cytotec für gefährlich?
Eigentlich ganz einfach:
Weil eine sichere Dosierung des Wirkstoffs bei der Einleitung von Geburten damit nicht möglich ist.
 
Im Zusammenhang mit Misoprostol treten gehäuft Uterus-Rupturen auf. Es ist bekannt dafür, dass es besonders heftige und lang andauernde Wehen auslöst. Wehen, die für Mutter und Kind gefährlich sind. Erfahrene Mediziner berichten – ob eine Frau bei einer niedrigen Dosierung schon einen Wehensturm bekommt oder ob der Wirkstoff bei einer hohen Dosierung kaum anschlägt, sei nicht abzuschätzen. Wir können dies durch die uns vorliegenden Erfahrungsberichte bestätigen.
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Misoprostol (Cytotec) ist das einzige wehenauslösende Medikament, das oral verabreicht werden kann. Aber: Einmal geschluckt, sind zu starke Wehen nicht, wie bei anderen Wehenmitteln, zu regulieren. Die gängigen intravenösen Wehenhemmer schlagen bei Misoprostol häufig nicht an. 
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Wie oft kommt es mit Cytotec zu Schädigungen?
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Derzeit weiß das wohl niemand. Sehr oft bleibt ein Sauerstoffmangel unter der Geburt zunächst unbemerkt. Mancher Schaden stellt sich erst nach Jahren heraus, wenn ein Kind Entwicklungsstörungen oder andere Auffälligkeiten zeigt. Mediziner bemerken daher häufig nicht, dass etwas schief gelaufen ist. Für Eltern beginnt oft eine lange Zeit der Ursachenforschung, wenn sich ihr Kind nicht so entwickelt wie andere Kinder. Uns sind Fälle bekannt, in denen Babys mit prächtigen Apgar-Werten als gesund die Geburtsklinik verließen, später aber schwere Hirnschädigungen aufwiesen. Wir haben unsere Initiative gegründet, weil wir seit Jahren vermuten, dass es sehr viele Geschädigte gibt. Im Lauf der Zeit trafen wir verdächtig oft auf „seltene Einzelfälle“. In den Kommentaren renommierter Ärzte klingt es für uns hingegen so, als wäre es legitim die Zahl der Geschädigten als Peanuts zu betrachten.
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Daher haben wir die Daten aus einer vor deutschen Gerichten oft vorgelegten Studie einmal hochgerechnet. Über das Ergebnis waren wir erschrocken.
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Behörden kannten Probleme seit Jahren
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Seit mehr as zehn Jahren weiß das Bundesgesundheitsministerium von den Problemen beim Umgang mit dem Medikament Cytotec in der Geburtshilfe. Das zeigen interne Papiere, die jetzt eingesehen werden konnten.
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