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WEC: 6H BAHRAIN

Le Mans-Sieger-Trio auf dem Weg zum WM-Titel

Toyota dominiert das 6-Stundenrennen von Bahrain. Die Nummer 7 war dabei klar schneller. Sophia Flörsch wird Klassen-Sechste.

Toyota dominiert die 6h von Bahrain am Samstag nach Belieben. Alpine hatte mit dem kastrierten Rebellion-LMP1 aus dem Vorjahr eine Runde Rückstand.

Aber im Kampf um die WM geht es ohnehin längst nur noch darum, welches der beiden Toyota-Trios sich durchsetzt. Zum dritten Mal lag das Auto #7 mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López vorn. Der Vorsprung auf das Schwesterauto von Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Kazuki Nakajima war riesig: 51,4 Sekunden!

Dabei startete die Nummer 8 von der Pole-Position, trotz Unfalls im Training. Doch das Siegertrio #7 war im Reifenmanagement deutlich besser. „Die Reifen waren die große Unbekannte“, so López. „Im ersten Stint waren wir vielleicht sogar etwas zu vorsichtig. Aber bei diesen Temperaturen fehlte uns jede Erfahrung.“ Die Lufttemperatur betrug 34 Grad, die Asphalttemperatur sogar 45 Grad. Ein Reifensatz musste dabei 60 Runden oder 325 Kilometer halten.

Flörsch mit männlicher Unterstützung

WEC: 6h Bahrain : Le Mans-Sieger-Trio auf dem Weg zum WM-Titel
Foto: Getty Images

Vor dem letzten Lauf am kommenden Wochenende in Bahrain hat das Trio #7 schon 15 Punkte Vorsprung. Weil da allerdings acht statt sechs Stunden gefahren werden, gibt es 1,25-fache Punktzahl. Trotzdem reicht dem Le Mans-Siegertrio Conway/Kobayashi/López ein dritter Platz für den Titelgewinn. Bei der Toyota-Dominanz eigentlich nicht so schwer – solange kein Ausfall dazwischenkommt.

Denn ganz unbeschwert läuft es bei Toyota nicht. Die Fahrer des Autos #8 klagten über Vibrationen am Auto. Auch daher rührte der große Rückstand auf den Siegerwagen.

In der LMP2-Klasse setzte sich WRT mit Robin Frijns, Ferdinand Habsburg und Charles Milesi durch. Sophia Flörsch wurde Sechste in ihrer Klasse. Dabei hatte sie in ihrem Damenteam diesmal männliche Unterstützung: Tatiana Calderón fuhr in der japanischen Super Formula (Rang 19), daher wurde sie von Gabriel Aubry ersetzt.

In der GTE-Pro-Klasse dominierte Porsche mit Neel Jani und Kevin Estre das Rennen. In der GTE-Amateurklasse setzte sich TF Sport (Aston Martin) mit Felipe Fraga, Ben Keating und Dylan Pereira durch.

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