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Wirecard-Insolvenzverwalter verklagt Ex-Chef Braun auf Schadenersatz

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun.

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Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat Ex-Wirecard-Chef Markus Braun und weitere Ex-Manager nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ beim Landgericht München I auf Schadenersatz in Höhe von 140 Millionen Euro verklagt. Es gehe dabei um angeblich leichtfertig vergebene Großkredite, berichtete die SZ in ihrer Freitagsausgabe. Seit fast eineinhalb Jahren sitzt Markus Braun in Untersuchungshaft, eine Anklage wegen schwerer mutmaßlicher Wirtschaftsdelikte steht bevor.

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Die Schadenersatzklage richtet sich auch gegen den untergetauchten Wirecard-Vorstand Jan Marsalek. Verklagt wird zudem Ex-Aufsichtsrat Stefan Klestil und ein weiteres früheres Mitglied des Kontrollorgans. Ihnen allen wird dem Vernehmen nach vorgeworfen, an einer leichtfertigen Kreditvergabe mitgewirkt oder diese nicht verhindert zu haben.

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Ex-Wirecard-Chef Braun weist alle Vorwürfe zurück

Braun weist seit der Pleite des Dax-Konzerns Mitte 2020 alle Vorwürfe zurück. Ein Sprecher Brauns sagte der SZ, Braun habe Anfang 2022 von einer gegen ihn und andere gerichtete Klage erfahren. Braun weise die geltend gemachten Ansprüche „vollumfänglich zurück“ und werde sich gegen die Klage verteidigen. „Die Klageschrift unterstellt einen Sachverhalt, der tatsächlich nicht zutrifft und durch Fakten widerlegt ist.“

Bei der Schadenersatzklage und den Arrestbeschlüssen geht es um hohe Kredite, die der Wirecard-Konzern dem in Singapur ansässigen Unternehmen Ocap gewährt hatte. Nach Erkenntnissen von Insolvenzverwalter Jaffé schulden Ocap und eine Ocap-Tochtergesellschaft in Luxemburg dem Wirecard-Konzern insgesamt 230 Millionen Euro. Der Verbleib des größten Teils des Geldes ist laut SZ offenbar unklar.

Das von dem ehemaligen Wirecard-Manager Carlos H. geleitete Unternehmen Ocap galt einst als strategischer Partner von Wirecard und sollte mit dem geliehenen Geld Händlergeschäfte vorfinanzieren. Erträge aus diesen Geschäften sollten dann dem Finanzdienstleister Wirecard zugutekommen. Der Vorstand von Wirecard hatte laut SZ mit Billigung von Aufsichtsratsmitgliedern über Jahre hinweg immer mehr Kredite an Ocap vergeben. Als Michael Jaffé nach der Wirecard-Pleite dort als Insolvenzverwalter eingesetzt wurde, war bei Ocap kein Geld mehr vorzufinden. Inzwischen ist das in Singapur ansässige Unternehmen ebenfalls pleite.

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Perfekte Täuschung

Ein Sprecher von Ex-Aufsichtsrat Klestil erklärte der SZ gegenüber, es sei bei Wirecard gelungen, alle Kontrollinstanzen inklusive Aufsichtsrat zu täuschen. Klestil sei von dem mutmaßlichen Betrug bei Wirecard ebenso betroffen wie viele andere. Er habe das höchste Interesse daran, dass alle Anleger so rasch als möglich Klarheit und volle Information über die bekannt gewordenen Vorgänge bei Wirecard erhalten.

Bei der Insolvenz des Finanzdienstleisters Wirecard handelt es sich um einen der größten Wirtschaftsskandale der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. Die Wirecard-Chefetage soll über Jahre Scheingeschäfte in Milliardenhöhe verbucht haben, um das Unternehmen über Wasser zu halten und Kredite zu erschwindeln. Insgesamt 1,9 Milliarden Euro, die auf Treuhandkonten in Asien liegen sollen, sind nicht auffindbar. Seit Juli 2020 sitzt Braun in Untersuchungshaft.

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Quelle

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